DFB-Pokal – Endspiel in Berlin
Der DFB-Pokal ist ein seit 1935 ausgetragener Fußball-Pokalwettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften. Er wird jährlich ausgespielt und ist nach der Deutschen Meisterschaft der zweitwichtigste Titel im nationalen Vereinsfußball.
Der Sieger des DFB-Pokals wird nach dem K.-o.-System ermittelt. Die Paarungen werden vor jeder Runde ausgelost. Für die erste Hauptrunde sind die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga qualifiziert, dazu kommen 28 Mannschaften aus den unteren Ligen. Seit 1985 wird das Endspiel des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Das Berliner Olympiastadion wurde schnell zum "deutschen Wembley". Auch fanden die Endspiele in Berlin stets vor vollen Rängen statt.
Die noch heute an den DFB-Pokalsieger überreichte Trophäe ist rund 52 cm hoch, 5,7 kg schwer und hat ein Fassungsvermögen von acht Litern. Der Pokal besteht aus mit 250 Gramm Feingold feuervergoldetem Sterlingsilber. Dekoriert ist der Pokal mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und achtzehn Nephriten. Kernstück ist das aus grünem Nephrit geformte DFB-Emblem.
Aktueller Titelträger und Rekordsieger mit 15 Titeln ist der FC Bayern München.
www.dfb.de
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